2.1.Installation per ftp
Das Molaf-CMS ermöglicht das Editieren direkt auf dem Webserver und ist ideal geeignet um eine sich baumartig verzweigende Dokumentenstruktur aufzubauen und zu verwalten. Damit kann man also hervorragend technische Dokumentationen oder inhaltlich weit verzweige Webseites aufbauen.
2.1.Installation per ftp
Kurz:
1.Molaf-CMS-Archiev entpacken ins lokale Dateisystem
2.FTP-Programm starten
3.Verbindung mit dem Zielserver herstellen
4.Kopie des entpackten Archievs auf den Server kopieren
--will man die MySQL-Schnittstelle nutzen sind nur die Dateien nötig:
cgi-bin/molaf-cms.cgi
cgi-bin/molaf_cms_parameter.pm (das für MySQL)
cgi-bin/molaf_cms_storager.pm (das für MySQL)
molafcms.css
MolafCMSlogoFlach.png
MolafCMSlogo.png
Die Verzeichnisse werden noch benötigt:
cgi-bin/confdir/
--will man ohne Datenbank arbeiten, so muss man noch im cgi-bin Verzeichnis diese drei Unterverzeichnisse erstellen:
cgi-bin/docdir/
cgi-bin/doctyp/
cms/
css/
files/
grafik/
Diese müssen ebenfalls les- und schreibbar sein.
5.Verzeichnisrechte setzen
Im Verzeichnis für die statischen Webseiten muss die Datei index.html (über-)schreibbar sein. Die Verzeichnisse im statischen Teil müssen ebenfalls das Lesen und Schreiben von Dateien erlauben.
Das gilt auch für die Verzeichnisse im cgi-bin/ Teil.
6.Per Browser die Funktion der Installation überprüfen
Ausführlich:
-Lokale Kopie erzeugen:
Im Archiev des Molaf-CMS ist ein Abbild aller Dateien, die sich später auf dem Zielserver einfinden müssen, damit das Molaf-CMS funktionieren kann.
Kernstück ist natürlich die Datei 'molaf-cms.cgi', welche im Unterverzeichnis cgi-bin/ liegt.
Die erste Zeile dieser Datei enthält das sogenannte 'Shebang', also eine Zeichenkette beginnend mit den Zeichen #! welches das Shebang einleitet (und sowohl einen Kommentar, denn der laufende Perlinterpreter möchte später damit nichts mehr zu tun haben).
Anschliessend kommt der Pfad zum Perl-Interpreter der benutzt werden soll. Normalerweise ist dieser Pfad /usr/bin, und so ist die Shebang in dieser Form meistens richtig:
#!/usr/bin/perl
(so ist es auch voreingestellt)
Sollte auf dem Server ein anderer Pfad gelten (der Serverbetreiber wird das für gewöhnlich angeben), so ist dieser einzustellen, beispielsweise:
#!/opt/lampp/bin/perl
oder:
#!/usr/local/perl5.8/perl
oder in Teufels Namen sowas wie:
#!C:\programme\perl5.8\bin\perl.exe
Zeigt die Shebang auf die falsche Stelle (eben dort wo kein perl-Interpreter vorhanden ist), so gibt es einen Fehler statt eines funktionierendne Programms.
Aber in 99% aller Fälle ist die Shebang mit der Voreinstellung schon in Ordnung, ansonsten muss man sie in seiner lokalen Kopie mit einem beliebigen Texteditor ändern, abspeichern und erneut hochladen.
In die Datei molaf_cms_paramter.pm muss man noch die wichtigsten Daten eintragen, dann kann man ist man mit Voreinstellungen fertig.
-FTP-Programme:
Wer noch kein FTP-Programm besitzt (was wahrscheinlich ist, wenn man nicht genau weiss was FTP genau ist), sollte sich eines besorgen.
Neben den üblichen Verdächtigen, die man unter Linux mit dem Paketmanager der Distribution erhält, kann ich noch Filezilla empfehlen - es ist nicht nur kostenlos, sondern auch noch OpenSource und zudem ist es noch einfach zu bedienen.
-FTP-Verbindung:
Üblicherweise hat man mit einem Server (oder dem Zugang zu einem) einen Zugang per ftp erworben, in Form eines Tripels (servername/adresse , Benutzername , Benutzerpasswort).
Damit stellt man nun im ftp-Programm die Verbindung zu seinem Server her, und kopiert nun die lokalen Dateinen und Verzeichnisse in das Arbeitsverzeichnis auf dem Server. Anschliessend muss man nochmal die Datei- und Verzeichnisrechte kontrollieren, bzw. korrigieren, schon ist alles nötige für die Installation getan.
Konkret sind das:
Im cgi-bin/ Verzeichnis (oder einem Unterverzeichnis davon), muss das Perlskript Dateien anlegen dürfen, also sind Schreib- und Leserechte nötig. Arbeitet man mit Dateien als Speicher für die Entwürfe, so müssen Unterverzeichnisse existieren (confdir/, doctyp/, docdir/), und diese müssen ebenfalls les- und beschreibbar sein.
Diese Einstellungen nimmt man ebenfalls per ftp-Programm vor. Anfangs kann man die Rechte überall auf 777 setzen, später kann man sie stufenweise reduzieren, solange die Funktion noch erhalten bleibt.
-Funktionstest per Browser
Nun ruft man seinen Lieblingsbrowser auf, da eine Datei namens index.html noch nicht existiert (oder noch nicht in der späteren funktionalen Form ist, bis das CMS sie das erste mal überschreiben hat), muss der Aufruf etwa so aussehen:
http://meine.url.oder.so/cgi-bin/molaf-cms.cgi
Fragt nun ein Webformular nach einem Zugangspasswort, so ist das Gröbste bereits geschafft, das CMS arbeitet bereits und ist erreichbar.
Möglich ist aber auch, es wird angezeigt:
404 - File not Found (in diesem Fall stimmt die URL oder der anschliessende Pfad nicht)
500 - Internal Server Error (dabei ist entweder die Shebang falsch, oder die Dateirechte für Ausführbarkeit sind nicht ausreichend gesetzt)
Nehmen wir mal an, das CMS ist soweit erreichbar, dann gibt man das Anfangspasswort ein und landet in der Weboberfläche. Ist diese mit halbwegs bunten Flächen und schön ordentlich aufgeteilt zu erkennen, oder ist der Text mehr willkürlich der Reihe nach über den Bildschirm verteilt und alle Kästen sind unsichtbar?
Im ersten Fall ist alles ok, im zweiten stimmt der Link zum CSS-File des CMS nicht oder dieses wurde vergessen hochzuladen. Den Fehler nach Möglichkeit beheben.
Läuft das CMS bereits mit einer Dummie-Vorschauseite, so sind auch die Schreibrechte im cgi-bin -Teil und seinen Unterordnern korrrekt gesetzt, wenn nicht, müssen da die Lese/Schreibrechte erweitert werden (wieder mit dem ftp-Programm), oder die Kontaktdaten zur MySQL-Datenbank sind nicht richtig eingetragen.
Also gut, die Dummieseite wird bereits angezeigt, nun wählt man probeweise die Option 'Neuschreiben' in der Menuleiste links. Nun schreibt das CMS die Seiten aus dem Editor in statisches (x)html um und speichert sie im statischen Teil des Webserver. Das testet man jetzt gleich einmal, indem man mit 'Ausloggen' die CMS-Oberfläche verlässt. Landet man jetzt nicht bei der statischen Version der eben gesehen Dummieseite, dann ist womöglich das Schreibrecht auf die Datei index.html im Stammverzeichnis nicht gegeben (mit dem ftp-Programm ggf. nachprüfen/nachbessern), oder der Pfad zu den statischen Seiten wurde im molaf_cms_storager.pm nicht korrekt angegeben.
Nun geht man wieder in die CMS-Oberfläche (unter der statischen Seite ist anfangs auf jeden Fall ein Icon mit einem Link zum Login). Erzeugt man nun ein Kindelement und schreibt die Seiten erneu neu mit 'Neuschreiben', und sind diese bei einer erneueten Kontrolle ebenfalls erneuert, dann funktioniert das Molaf-CMS nun so wie es sollte. Glückwunsch! Wenn es bis dahin mehrere mühsame Schritte waren dann tut es mir leid. Schreiben Sie mir in besonders haarsträubenden Fällen, Ihre Berichte können mir sicher helfen die Installation weiter zu automatisieren und zu vereinfachen.
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